Was kostet eine professionelle Webseite?

Was kostet eine Webseite? Bild mit Monopoly Geld



Was kostet eine professionelle Webseite?Das ist wohl eine der häufigsten, gestellten Fragen überhaupt, wenn es um Webdesign geht.
Und die häufigste Antwort darauf lautet wohl: 
„Das lässt sich so pauschal nicht sagen.“
Aber warum eigentlich nicht? Ist doch „nur“ eine Homepage...

Wie bei so vielen Dingen im Leben wäre es schön, auch hier eine einfache Antwort zu bekommen, aber leider müssen wir Sie enttäuschen. In diesem Beitrag möchten wir Sie darüber aufklären, welche Kosten bei einer Webseiten Erstellung entstehen können und in welchen ungefähren, preislichen Rahmen sie sich bewegen.
Aber fangen wir doch erst einmal mit einer greifbareren Frage an:

 

„Was kostet ein Auto?“

Beim Autokauf spielen viele Faktoren mit rein, die am Ende den Preis ergeben. Der ungefähre, preisliche Rahmen wird bereits bei der Entscheidung bestimmt, ob es sich um einen Gebrauchten, einen Neuwagen oder sogar eine Sonderanfertigung handelt.
Vergleichbar ist das in etwa damit, ob Sie Ihre Homepage nur überarbeiten, auf Basis Ihres Corporate Designs neu erstellen oder eine individuell auf Sie zugeschnittene Webseite, inkl. Corporate Design erstellen lassen möchten. Je mehr Ausstattung Ihre neue Homepage bekommen soll, bzw. je mehr es zu tun gibt, desto höher ist am Ende der Preis.
Beim Neuwagenkauf sind die Konfigurationsmöglichkeiten nahezu unbegrenzt - Upsale geht immer.
Angefangen bei der Marke, über die Innenausstattung, zu Antrieb und Motorenstärke bis zum Navigationsgerät mit Sprachsteuerung. Wer noch mehr will (und bezahlen kann), der bucht eine Sonderanfertigung.

Bei Webseiten verhält sich das ähnlich, ist aber doch noch etwas schwieriger.
 Während ein Auto immer einen Unterbau mit 4 Reifen haben wird, egal was der Kunde möchte, ist jede Webseite von Grund auf individuell, denn kein Unternehmen und somit die gestellten Anforderungen sind gleich. Das funktioniert im Wettbewerb ja auch schlecht, schließlich versucht jeder seinen eigenen USP (Abk. engl. Alleinstellungsmerkmal) rauszustellen.
Aber natürlich gibt es auch hier ein paar Ausnahmen, auf die wir später noch im Artikel eingehen werden.

Grundsätzlich lassen sich die Kosten einer Webseite auf zwei Posten aufteilen.

Die einmaligen und die laufenden Kosten.
Wie beim Auto: ich habe den Kauf (einmalig) und Dinge wie Benzin, Reifenwechsel oder Steuern (laufend).

 

Einmalige Kosten: Die Erstellung einer Webseite

Je nach Umfang kann ein neuer Onlineauftritt vom unteren 4-stelligen Bereich bis in den 5-stelligen Bereich hinein gehen (Im Durchschnitt ca. 2000 – 20.000€). Ausschlaggebend für den Preis sind u.a.:

1. Das Konzept


Das Konzept ist der Bauplan für Ihre Webseite und unabdingbar. Wissen Auftraggeber und Auftragnehmer vorab nicht, wie viele Quadratmeter und Stöcke ein Haus haben wird, wissen beide Seiten weder worauf sie sich einlassen, noch lassen sich die nötigen Ressourcen kalkulieren oder ein Preis bestimmen. 
In unserer Agentur z.B. wird vorab mit dem potenziellen Kunden in einem kostenlosen Erstgespräch der Umfang und Aufwand der Homepage Erstellung ausgelotet, damit wir einen für beide Seiten fairen Preis bieten können. Die eigentliche Konzeption erfolgt im Nachhinein nach der Auftragsbestätigung und kann je nach Umfang auch mehrere Tage dauern.

2. Der Seitenumfang


Wird Ihre neue Homepage ein „One-Pager“ oder gibt es mehrere Seiten mit Kategorie- und Menüstruktur? Und kommen noch Unterseiten dazu?
 Je mehr Seiten es gibt, desto mehr gibt es natürlich auch zu konzeptionieren, zu designen und zu programmieren.

3. Funktionalität, bzw. technische Anforderungen


Soll die Website dem Nutzer nur Informationen bieten, ein Kontaktformular haben, ein Blogsystem in dem Sie eigene Inhalte publizieren können oder sogar ein Shopsystem mit angehangener Warenwirtschaft enthalten?
 Je mehr Extras ich zu meinem Auto hinzubuche, desto höher werden natürlich die Kosten.
Zum Teil wird sogar für das Responsive Webdesign, also z.B. die mobile Webseite, ein Aufpreis verlangt.
Apropos Funktionalität! Die Kunst dahinter ist, dass, egal wie technisch kompliziert eine Webseite ist und wie viel Funktionalität sie beinhaltet, all das für den Nutzer nicht sichtbar ist. Die kompliziertesten Seiten können für den Betrachter super einfach gestrickt sein – Stichwort Nutzerfreundlichkeit.
Und genau das macht den teilweise hohen Preis von Webseiten für die meisten Leute so wenig greifbar.

 

Laufende Kosten: Der Unterhalt und die Pflege einer Webseite

1. Domain


Die Kosten für die Domain sind unumgänglich und in der Regel monatlich oder jährlich fällig. Auf ein Jahr gerechnet landet man so im Durchschnitt bei ca. 10 - 20€ netto.

2. Hosting


Auch das Hosting ist unumgänglich und umschreibt die Miete des Servers, auf dem Ihre Webseite zu Hause ist und alle Daten liegen.
 In der Regel werden auch diese Kosten monatlich oder jährlich abgerechnet.
 Je nach Anforderungen landet man bei 50 – 300€ netto. Wobei man bei stark besuchten, großen Webseiten auch höhere Beträge anfallen können, da ein leistungsstärkeres Hosting benötigt wird.

3. Pflege & Wartung


Diese optionalen Kosten fallen an, wenn z.B. der Webdesigner, bzw. die Webagentur beauftragt wurde, sich um die Instandhaltung der Webseite zu kümmern. 
Das können Updates und BackUps oder auch das Anpassen von Inhalten sein. Hier liegt es an dem jeweiligen Anbieter und dem Kundenwunsch, welche Leistungen erbracht werden. 
Je nach Umfang und Notwendigkeit können die Kosten solcher Wartungsverträge zwischen 50€ und 400€ netto im Monat liegen.

4. PlugIns, Lizenzen oder nachträgliche Änderungen (abseits eines Wartungsvertrages)


Optional. Externe Integrationen von Funktionalitäten (sogenannte Plugins: z.B. ein Kontaktformular, Cookie-Banner oder ein Onlinekalkulator) können einmalige oder laufende Kosten beinhalten.
 Zudem können nachträgliche Änderungswünsche an der Webseite (z.B. eine neue Unterseite zu einem neuen Leistungsspektrum im Unternehmen) vorkommen. Diese Kosten lassen sich leider nicht beziffern, da sie von Auftrag zu Auftrag unterschiedlich sind.

5. Werbung & Marketing


Wenn man sich dazu entschließt, z.B. durch Werbemaßnahmen mehr Traffic auf seiner Webseite zu generieren (z.B. via Google oder Facebook Werbung), zählt auch das zu den optionalen Kosten einer Webseite. Ob, und wenn ja wie viel Geld man am Ende hier in die Hand nimmt, das bleibt einem selbst überlassen.
Natürlich können noch weitere Arten von laufenden Kosten einer Webseite auf Sie zukommen. Um was es sich handeln könnte und um welchen preislichen Rahmen es geht, ist je nach Fall unterschiedlich. Wer mag, dem empfehlen wir, eine persönliche Beratung mit einem Experten aufzusuchen.

 

Woher kommen die zum Teil immensen Preisunterschiede bei Webseiten?

Für denselben Websiteauftrag kann man diverse Angebote einholen und zwischen diesen teilweise immense Preisunterschiede feststellen.
Woran das liegt? Hauptsächlich an einem Punkt: Individualität.

Es gibt verhältnismäßig günstig zu erwerbende Webseitenvorlagen, oder Webagenturen legen diese vorab selbst an. Wird nun eine neue Webseite für einen Kunden erstellt, wird auf eine der Vorlagen zurückgegriffen. So entsteht weniger Aufwand, da grob gesagt „nur noch“ Texte und Bilder ersetzt werden müssen und fertig ist die Webseite. 
Natürlich ist diese Methode in keinster Weise verwerflich, aber als Kunde muss man damit rechnen, gewisse Abstriche bei seinen Wünschen machen zu müssen, da sich aufgrund des Templates gewisse Dinge nicht mehr umsetzen lassen.

Kaufe ich mir ein Fertighaus, in welchem ich nur noch die Innenausstattung organisieren muss, wird es schwer, hier und da noch nachträglich ein Fenster einzulassen oder eine Wand einzureißen. Entweder lässt es die Statik nicht zu oder es kostet viel Geld.
Ergo: Webseiten wie diese sind wenig bis gar nicht individuell und da die Erstellung im Gesamten wesentlich einfacher und kürzer ist, meist günstiger, als auf den Kunden zugeschnittene Webseiten.

Im Gegenzug lässt sich eine von Grund auf neue Webseite mit individuellem Design konzipieren, welche genau allen Wünschen, Anforderungen und Zielen des Kunden entspricht. Kein Haus „von der Stange“, sondern ein eigens für mich von einem Architekten erstelltes Unikat. Jedes Fenster, jede Wand ist genau dort, wo ich sie haben möchte und vor dem Bau kann ich bei jedem Punkt mitreden und all‘ meine Wünsche umsetzten lassen.
Das Ergebnis: Eine Webseite, welche es in dieser Form nur einmal gibt und die das eigene Unternehmen nicht nur einzigartig präsentiert, sondern, wenn clever konzeptioniert, sogar die Arbeit im Unternehmen selbst vereinfachen kann.


„

Im Endeffekt ist der Unterschied zwischen einer selbstgebauten Homepage, einer Baukastenlösung und einer professionellen Website vergleichbar mit dem Unterschied zwischen Toast, Aufbackbrötchen und dem Landbäckerbrötchen. Es handelt sich um grundlegend andere Produkte.
Sie sollten sich folgende Frage stellen: Was biete ich meinen Gästen zum Frühstück an?“


Wenn Sie selbst einmal überschlagen möchten, was eine individuelle, ganz auf Sie zugeschnittene Webseite kostet, dann empfehlen wir Ihnen unseren gratis Website – Kostencheck. Hier bekommen Sie einen Überblick, in welchem preislichen Rahmen sich eine von einer Agentur gestalteten Homepage mit Ihren gewünschten Anforderungen bewegt. Viel Spaß!

 

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